Gas-Ausblase/Abfackelvorrichtung Art.-Nr. 810
Sicheres und umweltschonendes Abführen von Gasmengen.
Unverbrannte Methanemissionen sind um ein vielfaches Klimaschädlicher als CO² Emissionen (Kohlendioxid) und für etwa ein Drittel der Erderwärmung verantwortlich.
Das DBI Gastechnologische Institut gGmbH Freiberg bestätigt die erreichten Anforderungen nach EU-Methanverordnung 2024/1787, VDI-Arbeitsblatt 2105 und TA-Luft.
Bericht-Nr. 81-8109-2025 vom 21.02.2025
Produktbeschreibung:
Die Gas-Ausblase-/Abfackelvorrichtung gibt es in der Dimension
DN 25 oder auch DN 50. Hiermit sind bis zu max. 650 m³/h bzw.
1800 m³/h Kapazitätsvolumen bei 5 bar Erdgasdruck möglich.
Das Gerät dient zum sicheren Abführen von Erdgas bis 5 bar oder Wasserstoff bis 1,5 bar (DN 25) bzw. 1,0 bar (DN 50) Betriebsdruck (Stickstoff nur mit optionalem Schlauch).
Das Basisgerät bestehend aus dem Standrohr mit standsicherem Dreibein, Absperr- und Prüf-Kugelhahn, 10 m Schlauchleitung und Erdung komplett im hochwertigen Kunststoff-Transportkasten.
Zum Abfackeln von Erdgas (Verbrennungsgüte besser 99 %) oder Wasserstoff wird zusätzlich eine Flammenrückschlagsperre, ein Fackelkopf und ein Brenner als Pilotflamme benötigt.
Jedes der drei Standbeine ist stufenlos teleskopierbar in der Länge und stufenlos im Winkel zu fixieren. Somit ist auch auf unebenem Untergrund das Standrohr immer lotrecht und somit sicher aufzubauen und zu betreiben.
Als Option kann mit einer Venturi-Düse eine Absaugung erfolgen. Hierzu wird mit Druckluftbeaufschlagung ein Unterdruck erzeugt, um Gas aus einer drucklosen aber Gas gefüllte Rohrleitung abzusaugen.
Weitere Option:
Vorgeschalteter Druckminderer über den ein max. Erdgasdruck von 16 bar auf 5 bar reduziert wird, um die Gas-Ausblase/ Abfackelvorrichtung auch bei max. 16 bar sicher einsetzen zu können.